Verantwortung übernehmen, hinschauen und handeln

Wir sehen es als unsere Verantwortung an, den Schutz von Kindern, Jugendlichen, Trainer:innen, Amtsträger:innen sowie allen weiteren Vereinsmitgliedern aktiv sicherzustellen. Unser Ziel ist es, eine Kultur des Hinsehens und Handelns zu fördern.
Nur wenn das Tabu, über Gewalt zu sprechen, überwunden wird und Verantwortliche im Sport gemeinsam hinschauen, zuhören, aufklären und konsequent handeln, kann Prävention wirksam und nachhaltig gelingen.

Unser Schutzkonzept ist ein lebendiges Dokument. Es wird kontinuierlich weiterentwickelt und an aktuelle Gegebenheiten sowie neue Erkenntnisse angepasst. Einige Bausteine befinden sich derzeit noch in der Ausarbeitung.

Unsere Maßnahmen im Überblick

  • ✅ Benennung einer Schutzbeauftragten Person und transparente Kommunikation dieser Anlaufstelle im gesamten Verein sowie über alle relevanten Kommunikationskanäle
  • ✅ Satzungsänderung mit Bekenntnis gegen jede Form von Gewalt sowie Aufnahme einer Ausschlussregelung bei Gewaltausübung
  • ✅ Erstellung eines Verhaltenskodex für alle minderjährigen Sportler:innen
  • ✅ Erstellung von Porträts zur Vorstellung aller aktiven Trainer:innen im U19-Bereich und Aushang dieser Porträts im Vereinsheim
  • ✅ Ausarbeitung eines verbindlichen ‚Code of Conduct‘ für alle Trainer:innen
  • ✅ Einführung eines anonymen Kummerkastens als niedrigschwellige Anlaufstelle
  • ⬜Satzungsänderung mit einer Absichtserklärung, dass alle gewählten Ämter im Verein künftig geschlechterparitätisch zu besetzen sind (Abschluss bis Ende 2027)
  • ⬜ Bildung eines Elternbeirates (Abschluss bis Ende 2027)
  • ⬜ Entwicklung einer verbindlichen Handlungskette für den Verdachtsfall (Abschluss bis Ende 2027)
  • ⬜ Klare Definition aller Tätigkeiten, für die ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (eFZ) dem Vorstand vorzulegen ist (Abschluss bis Ende 2027)
  • ⬜ Einführung einer Selbstverpflichtungserklärung für kurzfristig oder projektbezogen Tätige im Kinder- und Jugendbereich (Abschluss bis Ende 2027)

  • ✅ Jährliche Einladung aller Eltern zu mindestens einem offiziellen Elternabend mit Informationen zum Vereinsgeschehen und Kinderschutz
  • ✅ Einführung eines Buddy-Systems für neue Trainer:innen während der ersten Trainingswochen zur Begleitung und Reflexion
  • ✅ Grundsätzliche Vermeidung von 1:1-Situationen zwischen Trainer:innen und minderjährigen Sportler:innen
  • ✅ Klare Distanzwahrung zwischen Trainer:innen und Jugendlichen bei Übernachtungen sowie im Umkleide- und Duschbereich
  • ✅ Einholung eines aktuellen erweiterten Führungszeugnisses für alle Trainer:innen von minderjährigen Sportler:innen im Fünfjahresrhythmus

  • ✅ Betreuung unverhältnismäßig großer Sportlergruppen durch nur einen/eine Trainer:in
  • ✅ Vernachlässigung der Vereins-Website, insbesondere im Hinblick auf veraltete oder fehlende Kontaktinformationen zu Ansprechpersonen
  • ⬜ Degradierender Umgang untereinander bei Fehlern (Abhilfe bzw. Strategien zur Vermeidung befinden sich noch in Planung)
  • ⬜ Heimfahrten von Kindern nach Wettkämpfen ohne vorherige Absprache mit den Erziehungsberechtigten (Abschluss bis Ende 2027)
  • ⬜ Jegliche Form von Mobbing oder Ausgrenzung innerhalb der Trainingsgruppe (Abhilfe bzw. Strategien zur Vermeidung befinden sich noch in Planung)
  • ⬜Tendenz zur Konfliktvermeidung sowie fehlender interner Klärung, wodurch ungelöste Konflikte im gesamten Verein spürbar werden (Abhilfe bzw. Strategien zur Vermeidung befinden sich noch in Planung)