Bronze bei den Europäischen Hochschulmeisterschaften in Zagreb
Mit einer Bronzemedaille im Männer-Doppelzweier kehren Philip Kaltenborn (Luft- und Raumfahrttechnik) und Tobias Gathmann (Fahrzeugtechnik) von den Europäischen Hochschulmeisterschaften (EUC) im Rudern in Zagreb zurück. Nach zwei Titeln in Folge bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften bestätigte das Duo auch auf internationaler Bühne seine starke Form und sicherte dem Hochschulsport Stuttgart einen Platz auf dem Podium.
Von 1.000 auf 2.000 Meter
Die Qualifikation für die EUC gelang durch den erneuten Gewinn der Deutschen Hochschulmeisterschaften. Der Wechsel von den national üblichen 1.000-Meter-Rennen auf die olympische Distanz von 2.000 Metern bedeutete zunächst eine Umstellung. Entsprechend lag der Fokus in den Wochen vor der Meisterschaft darauf, Training und Renntaktik an die doppelte Streckenlänge anzupassen.
Starker Vorlauf gegen internationale Konkurrenz
Bereits im Vorlauf wartete eine der stärksten Mannschaften des Wettbewerbs: das litauische Boot, das in diesem Jahr in identischer Besetzung bereits erfolgreich am World Cup teilgenommen hatte.
Kaltenborn und Gathmann lieferten ein starkes Rennen, mussten sich lediglich den favorisierten Litauern geschlagen geben und qualifizierten sich mit einem souveränen zweiten Platz direkt für das Finale.
Spannender Kampf um die Medaillen
Auch im Finale suchten die beiden Stuttgarter von Beginn an den Anschluss an die Spitzengruppe und versuchten, das hohe Tempo der Favoriten mitzugehen. Gegen die mit Nationalkader-Athleten besetzten Boote blieb das Rennen bis zum Schluss hart umkämpft.
Im Schlussspurt entwickelte sich ein spannender Dreikampf um die Silbermedaille. Mit einer starken Schlussphase setzte sich das Stuttgarter Duo denkbar knapp gegen Portugal durch und überquerte hinter Litauen und Lettland als Dritte die Ziellinie.
Bronze als Motivation für 2027
Die Bronzemedaille ist ein großer Erfolg in einem außergewöhnlich stark besetzten Teilnehmerfeld mit mehreren Nationalmannschafts- und Kaderbooten aus ganz Europa.
Gleichzeitig sorgt das Ergebnis für zusätzliche Motivation: Die Lücke zur europäischen Spitze ist kleiner geworden. Damit ist das Ziel für die kommenden Europäischen Hochschulmeisterschaften 2027 in Sukoró, Ungarn, klar formuliert: weiter angreifen und um den Titel mitfahren.
Dank an Trainer Andreas Linke
Ein besonderer Dank gilt Trainer Andreas Linke, der das Team nicht nur während der Meisterschaft in Zagreb begleitete, sondern bereits die gesamte Vorbereitung mit großem Engagement unterstützte und damit einen wichtigen Anteil an diesem Erfolg hatte.



