Julius Watzka bei der U23-Weltmeisterschaft in Duisburg im Einsatz

Erstellt von Julius Watzka||Regatta

Vom 22. bis 26. Juli fand auf der frisch renovierten Regattabahn in Duisburg-Wedau die U23-Weltmeisterschaft im Rudern statt. Gemeinsam mit Jakob Bergmann vom Ruderclub Alt-Werder Magdeburg 1887 bildete Julius Watzka den Ersatz-Zweier ohne Steuermann (2-) für das Männer-Riemen-Team der deutschen Nationalmannschaft. Im Vorfeld wurden alle Athleten zu einer dreiwöchigen unmittelbaren Wettkampfvorbereitung (UWV) zusammengezogen.

Intensive Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft

Die Vorbereitung begann nur wenige Tage nach den Deutschen Meisterschaften zunächst dezentral in Dortmund mit dem Achter und dem Ersatz-Zweier. Am 5. Juli traf sich schließlich das gesamte deutsche Team in Breisach, wo zwei Wochen intensives Training mit allen Bootsklassen auf dem Programm standen.

Bei guten Wetterbedingungen absolvierten die Athleten täglich zwei bis drei Trainingseinheiten. Der Schwerpunkt lag dabei auf langen Rudereinheiten von rund 20 Kilometern. Ergänzt wurde das Programm durch Krafttraining, Radeinheiten und sogar Zumba, das für etwas Abwechslung im Trainingsalltag sorgte.

Die Aufgabe der Ersatzleute besteht darin, Athleten in den jeweiligen Booten zu ersetzen, falls diese beispielsweise krankheitsbedingt ausfallen. Gleichzeitig müssen sie jederzeit einsatzbereit sein und absolvieren daher das gleiche Trainingspensum wie die übrigen Sportler.

Am 20. Juli reiste das gesamte deutsche Team von Breisach nach Duisburg, wo wenige Tage später die Weltmeisterschaften begannen.

Kurzfristiger Einsatz im deutschen Achter

In Duisburg kam Julius dann auch direkt im Achter zum Einsatz. Bereits am Dienstag und Mittwoch absolvierte er gemeinsam mit der Mannschaft die letzten Trainingseinheiten.

Am Donnerstagmorgen belegte der Achter in seinem Vorlauf den dritten Platz hinter dem späteren Weltmeister aus Großbritannien und dem Boot aus Neuseeland. Mit dieser Leistung erzielte die Mannschaft zudem die drittschnellste Zeit im gesamten Teilnehmerfeld von neun Booten.

Im Finale konnte der zuvor erkrankte Sportler wieder mitfahren. Der deutsche Achter beendete die Weltmeisterschaft schließlich auf dem fünften Platz.

Nach der Weltmeisterschaft stehen für Julius nun zunächst die wohlverdiente Erholung und Zeit mit der Familie im Vordergrund – allerdings nur für kurze Zeit. Bereits ab dem 10. August beginnt die Vorbereitung auf die U23-Europameisterschaft in Kruszwica in Polen.