Abrudern, 29.10.2017

Feuchtfröhlicher Saisonabschluss

Ins Wasser gefallen ist der diesjährige Saisonabschluss nicht. Dafür ist viel Wasser obendrauf gefallen.

So oder so ähnlich hatte es auch der Wetterbericht angekündigt. Daher fanden sich dann auch am Sonntag um 10 Uhr nur wenige Traditiosbewusste grummelnd zur offiziell letzten gemeinsamen Revierrunde ein.

"Das Wetter wird am Steg gemacht. Bis dahin sind es ja noch ein paar Meter.", lautete der gemeinschaftliche Beschluss bei der Bootseinteilung. Noch blieb es trocken und so kam tatsächlich aus fast jeder Bootsgattung eines auf den Neckar.

Argwöhnisch nach oben blickend ging es zunächst den Fluss hinauf zum Mühlsteg, damit die schnelleren Boote bei der Kälte nicht zu lange stillstehen und auf die anderen warten mussten.

Gleich nach der Wende war es dann aber soweit. Die Regenwolken, die still und leise hinterher gekrochen waren, hatten die Boote eingeholt und gaben nun alles um den zuvor verpassten Spaß wieder aufzuholen.

Damit die Boote nicht vollaufen wurde der Treffpunkt zum gemeinsamen Aufbruch kurzer Hand unter die Reinhold-Maier-Brücke verlegt. Eine kurze Rede vom Vorsitzenden und ein dreifaches "Hipp-hipp Hurra!" - mit freundlicher Unterstützug der ebenfalls schutzsuchenden Laufgruppe am Ufer - gab den Startschuss zum Aufbruch.

"Bloß schnell ins Trockene", dachten sich wohl alle Beteiligten, sodass sogar ein wenig Regattastimmung aufkam. Doch gleich zurück an den Steg wollte niemand. Die Runde muss voll werden! Tradition ist Tradition und außerdem haben wir das schon immmer so gemacht. Nass war man ja eh schon. Trotzdem fiel die Verschnaufpause an der Hofener Schleuse deutlich kürzer aus als üblich.

Den Grill wollte dann aber niemand mehr nach draußen schleifen. Und warum auch? Schließlich hat das Bootshaus-Restaurant nach dem Betreiberwechsel wieder zuverlässig geöffnet.

Statt Grillwurst und Bier gab´s also Pizza, Maultaschen und Viertele. Und mit steigender Stimmung kam sogar die Sonne nochmal raus.